Aktuelles:

Oktober 2009:
Wir haben es geschafft unter 2165 Bewerbern von www.geben-gibt.de ausgewählt zu werden und sind unter den 20 nominierten. Jede Stimme zählt und Frau Adamski ist heute auf Platz 3, aber die Aktion läuft bis 15.11.09; sollten wir es schaffen, ich finde es eh schon klasse, dass wir dabei sind, dann kehren wir von Berlin zurück mit 10.000.-- € für unsere Patienten.
Artikel in der Zeitschrift deutsche Schlaganfallhilfe

Dann haben wir getrennt davon als Klinik!! Teilgenommen mit dem Projekt Ehrenamtliche Helfer, die ja zur Klinik gehören, aber natürlich auch im Verein aktiv sind, aber betreut, versichert usw. sind sie über die Klinik und entstanden sind sie ja schon 1998… Das läuft regional unter: www.sparkassen-buergerpreis.de ; Herr Spangenberg hat uns mit aufgenommen und wir sind unter Projekte, soziale Projekte als Ehrenamtliche Helfergruppe der Neuro Reha.
Wahlzettel Ehrenamtliche Sparkassen-Bürgerpreis

 

Oktober 2008:
8. Mitgliederversammlung des Vereins am 24.10.08

 "Der Verein zweites Leben hat etwas in jeder Hinsicht Einmaliges und Phantastisches geleistet", so der Ärztliche Direktor der Klinik für Neurologische Rehabilitation bei der gut besuchten 8. Mitgliederversammlung des Vereins am 24.10.08. Das heuer eröffnete spendenfinanzierte Neurologische Nachsorgezentrum HAUS zweites LEBEN, für das es weltweit kein Vorbild gebe, sei bei Patienten, Kunden, Angehörigen und Freunden überaus beliebt. Allein das wirke sich durchweg positiv auf den Gesundheitszustand und die Lebensqualität der oft schwer Betroffenen aus. Das Haus habe in Fachkreisen bayern- und bundesweit für positives Aufsehen gesorgt, weil damit erstmals die große Versorgungslücke zwischen der stationären Reha und dem Alltag geschlossen werde. Um der steigenden Nachfrage gerecht werden zu können, werde das Betreuungsteam personell verstärkt. Besonders wichtig: Mit seiner jahrelangen von Herzen kommenden Arbeit habe der Verein das Krankenhaus sehr viel menschlicher gemacht, so Weber, der das

neue Zentrum im Auftrag des Bezirks Oberpfalz und der Medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz GmbH (MedBO) leitet.

"Die Eröffnung am 18.06.2008 war nicht nur der Höhepunkt dieses Jahres sondern auch die größte und wichtigste Veranstaltung in der Vereinsgeschichte überhaupt, sagte die 1. Vorsitzende Ingrid Dettenhofer. Dass alles so reibungslos gelaufen sei, dass dieses von vielen als Modellprojekt für Deutschland bezeichnete Drei - Millionen - Euro - Projekt qualitativ so hochwertig und laut Schatzmeisterin Margit Adamski schuldenfrei fertiggestellt und an die MedBO übergeben werden konnte, dafür sei man neben den 291 Mitgliedern rund 25 000 Spendern und Sponsoren, dem Bezirk Oberpfalz, der MedBO und der Sozialverwaltung des Bezirks Oberpfalz zu riesengroßem Dank verpflichtet. Ein besonderer Dank gelte dem Architekturbüro Omlor und Mehringer für die äußerst kompetente und kostenlose Bauplanung und Projektleitung. Beispielhaft für zahlreiche überregionale Veröffentlichungen zitierte sie aus der Zeitschrift FORUM, herausgegeben von der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung: "In Regensburg wird umgesetzt, was se

it 25 Jahren Hauptanliegen der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung ist: Flächendeckend eine angemessene Betreuung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems zu gewährleisten, um den schwer betroffenen Patienten den Weg in die Isolation zu ersparen und ihnen Hoffnung auf neue Lebensperspektiven zu geben".

Der Vorstand machte indes auch deutlich, dass man mit der in Regensburg "erstmals verwirklichten Reha-Kette von der Intensiv-Station bis in den Alltag" noch lange nicht am Ziel sei. In Zukunft komme es darauf an, Menschen mit Schlaganfall- und Schädel- Hirnverletzungen dauerhaft und flächendeckend bei der schweren Aufgabe zu helfen, das Leben neu zu erfinden. Als die wichtigsten Aufgaben wurden genannt:

  • Anlauf- und Beratungsstelle für Betroffene und Angehörige
  • Sprachrohr hirnverletzter Menschen in die Öffentlichkeit
  • Einsatz ehrenamtlicher Helfer und deren Aus- und Weiterbildung
  • Beschaffung eines neuen behindertengerechten Fahrzeugs
  • Betrieb des Café zweites Leben als Drehscheibe zwischen Klinik und Alltag
  • Unterstützung der Bemühungen zur bundesweit flächendeckenden Verbreitung des Neurologischen Nachsorgezentrums
  • Gründung einer Stiftung
  • Förderung wissenschaftlicher Grundlagenforschung
  • Förderung von Maßnahmen zur Prävention von Schlaganfällen und Schädel- Hirnverletzungen

 

Bei den turnusgemäß vorgesehenen Neuwahlen wurden unter der Wahlleitung von Karl Brunnbauer für die nächsten zwei Jahre jeweils einstimmig gewählt:

1. Vorsitzende: Ingrid Dettenhofer
2. Vorsitzender:
Heinz Oster
Schatzmeisterin:
Marigit Adamski
Schriftführerin:
Sibylle Queck
Zu Beratern des Vorstands wurden gewählt:
Maria Dotzler, Elly Fuchshuber, Andrea Mirwald, Dr. Karl Sauer
Dr. Gerhard Weber gehört als Direktor der Klinik für Neurologische Rehabilitation von Amts wegen zum Vorstand.

 

September 2008:
Eine Startrampe in´s zweiteLeben
In Regensburg wurde das erste ambulante Neurologische Nachsorgezentrum eröffnet, ein Haus mit Modell-Charakter.

"Ich wünsche uns allen, dass das Regensburger Neurologische Nachsorge-Modell auch in anderen Bezirken und Bundesländern Nachfolger finden wird". So Achim Ebert, Mitglied des Kuratoriums der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung bei der feierlichen Eröffnung am 18.Juni 2008.

270 000 Menschen erlitten nach einer Studie ihrer Stiftung jedes Jahr in Deutschland eine Schädelhirnverletzung. Die Hälfte von ihnen sei jünger als 25 Jahre und 35 000 seien kleine Kinder unter fünf Jahren, so die Mutter von vier Kindern.

Der Übergang zwischen der Entlassung aus der Reha und der Bewältigung des Alltags stelle leider eine Schwachstelle dar, räumte auch Staatssekretärin Melanie Huml vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Frauen ein. Deshalb verdiene es hohe Anerkennung, dass der Verein das Haus zweites Leben gebaut habe, um diese Versorgungslücke zu schließen. "Die Neurologische Fachklinik hier am Bezirksklinikum, eine der modernsten Kliniken in Bayern, bietet alle Phasen der Neurologischen Rehabilitation. Das Konzept ist bundesweit beispielhaft. Mit der Anbindung des durch Spenden finanzierten HAUS zweites LEBEN wird erstmals in Deutschland diese Versorgungskette bis in den Alltag der Betroffenen verlängert", so die Staatssekretärin. Sie dankte dem Bezirk Oberpfalz besonders für die Bereitstellung des Grundstücks und die Übernahme des Betriebs.

"Das HAUS zweites LEBEN bietet eine professionelle und leistungsfähige wohnortnahe Versorgung und ist somit ein Leuchtturm in der deutschen Versorgungslandschaft. Beispielhafte Modelle wie dieses flächendeckend in Deutschland einzuführen, ist eines der vorrangigen Ziele der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe", sagte Franca Piepenbrock, Geschäftsleiterin der Stiftung. Auch Petra Scheuermann von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) machte sich diese Forderung zueigen.

Kurt Häupl, der Geschäftsführer der Medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz (MedBO), die inzwischen den Betrieb des Nachsorgezentrums übernommen hat, hob die beispielhafte Spendenaktion des Vereins zweites Leben hervor, die es ermöglicht habe, dieses "äußerst gelungene Haus" zu bauen.

Die 1. Vorsitzende des Vereins zweites Leben wertete die Veranstaltung als Meilenstein, weil die drei bedeutendsten Organisationen in Deutschland, die sich für eine Verbesserung der Neurologischen Nachsorge einsetzen, das Anliegen des Vereins so kompetent unterstützen. Sie dankte den rund 25 000 Menschen, die den Verein in die Lage versetzt hätten, dieses Projekt zu schultern. Vor sechs Jahren sei im Verein zum ersten Mal über die Idee für ein Nachsorgezentrum gesprochen worden. Dass das Drei Millionen Projekt so schnell fertig würde, habe man sich in den kühnsten Träumen nicht vorstellen können. Die kleinste Spende über 15 Euro sei von einem Siebenjährigen gekommen, die größte von der Firma Krones mit 80 000 Euro. Es gab über 50 Benefizkonzerte und - Veranstaltungen. Vom Alleinunterhalter bis zu den Regensburger Domspatzen, vom Flohmarkt bis zu zwei Benefiz-Galas "Stars unter der Circuskuppel" veranstaltet von der Mittelbayerischen Zeitung, die mit 220 000 Euro den bisher größten Erlös

einer Benefizaktion in der Oberpfalz erzielten. Auch die ZNS-Hannelore Kohl Stiftung und die Bayerische Landesstiftung hätten dankenswerterweise kräftig geholfen. Doch das Fundament der Finanzierung seien Tausende von KleinspenderInnnen, die von einer Fachklasse der Städtischen Berufsschule II an der Eingangswand im neuen Haus dokumentiert würden.

 

Geleitet wird das HAUS zweites LEBEN von Dr. Gerhard Weber, dem ärztlichen Direktor der Fachklinik für Neurologische Rehabilitation. Das ambulante Konzept, seit Jahren in provisorischen Räumen erprobt, habe sich voll bewährt. Viele schwer betroffene Patienten führten dank dieses Konzepts schon heute ein zufriedenes zweites Leben. Vielen Hirnverletzten werde in Zukunft der Weg in die Isolation erspart bleiben. Und vielen, die sich in Einrichtungen der Alten- und Pflegehilfe oder zu Hause fehl am Platze fühlen, biete das neue Haus Hoffnung auf neue Lebensperspektiven, so Weber. "Das Haus ist ein Segen für alle Betroffenen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass eine so dringend notwendige Einrichtung auch in Österreich entsteht", sagte die Schirmherrin des NNZ, die österreichische Schauspielerin Heidelinde Weis.



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