Ein Beispiel:

Der Dipl.-Ing. A. E. , 32, fährt 1997 als Beifahrer zur Arbeit. Das Auto hat einen Reifenplatzer, kracht an einen Baum. A. E. schlägt mit dem Kopf gegen das Armaturenbrett, bricht sich den Schädel, fällt ins Koma. Es dauert 6 Monate, bis er wieder bei Bewusstsein ist. Er kann nicht gehen, nicht sprechen, nicht schlucken, die Extremitäten kaum bewegen. Es folgen zwei Monate Krankenhaus und ein Jahr Rehabilitationsbehandlung. Parallel härtestes Training mit der Freundin. Heute kann er einige Schritte frei gehen, wieder essen und trinken, gilt als austherapiert. Um den Zustand zu erhalten und weiter zu verbessern braucht er weiterhin intensive Pflege und Therapie durch neurologisch geschultes Personal, denn das Gehirn heilt nur mit gezieltem Training. Bekommt er diese Hilfe nicht, zum Beispiel in der gewünschten Nachsorgestätte, droht Unterbringung im Pflegeheim.


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