Erfolgsgeschichte
- Eine breit angelegte Mitglieder- und Sponsorenwerbung beginnt.
- Die ehrenamtliche Hilfe wird gezielt ausgebaut und intensiviert.
- Mit Hilfe von Spenden wird ein Behinderten-Fahrzeug angeschafft.
- Die Informationsbroschüre „Das Leben neu erfinden“ erscheint.
- Überlegungen zum Bau eines Neurologischen Nachsorgezentrums (NNZ) nach dem Vorbild der bewährten vorläufigen Tagesstätte in der Klinik für Neurologische Rehabilitation reifen und nehmen bald konkrete Gestalt an.
August 2000:
In einer Medienkonferenz informieren Vorstandsmitglieder über die Ziele des Vereins.
November 2000:
Um Mitglieder, Freunde und Sponsoren zu informieren, erscheint der erste Weihnachtsrundbrief. Seither erscheint er jährlich.
Dezember 2000:
Ein Benefizkonzert organisiert von Dr. Helmut und Gaby Rosenkranz zu Gunsten des Vereins bildet den Auftakt der heute noch bestehenden Konzertreihe „Zweites Leben“ mit jährlich 3 – 5 Veranstaltungen, die sich seit Beginn großen Zuspruchs erfreuen.
Mai 2001:
Der Verein eröffnet in der Klinik für Neurologische Rehabilitation eine Geschäftsstelle. Nach einem Jahr hat er bereits 50 Mitglieder.
April 2001:
Dr. Josef Ruf muss aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten; Ingrid Dettenhofer übernimmt die kommissarische Leitung des Vereins.
Mai 2002:
In der Mitgliederversammlung wird Frau Dettenhofer zur 1. Vorsitzenden gewählt.
September 2002:
Der Bezirk Oberpfalz begrüßt die Pläne des Vereins für den Bau eines Nachsorgezentrums. Er unterstützt seine Realisierung, u. a. durch die Überlassung eines kostenlosen Grundstücks auf dem Gelände des Bezirksklinikums in Anbindung an die Neuro-Reha.
Oktober 2002:
In der Mittelbayerischen Zeitung wird eine von Sponsoren finanzierte Anzeigenserie gestartet, die es heute noch in dieser Form gibt. -> Lions Anzeige
November 2003:
Der Verein pachtet die Cafeteria in der Neuro-Reha und betreibt sie in Eigenregie als Café „Zweites Leben“. Der Verein wird somit Arbeitgeber von betroffenen Menschen und ermöglicht ihnen eine berufliche Wiedereingliederung im eigenen Betrieb.
März 2004:
Unter der Adresse www.zweiteslebenev.de ist der Verein seitdem im Internet präsent.
2004
In diesem Jahr stellt der Verein das Konzept des NNZs erstmals in der Öffentlichkeit vor und startet eine Werbekampagne zur Spendenfinanzierung des Projekts
September 2004:
Die Schauspielerin Heidelinde Weis übernimmt die Schirmherrschaft für den Verein.
Oktober 2004:
Mit der Ausstellung „Farbiger Lebenswandel“ beginnt die Reihe Kunst im „Zweiten Leben“ in Kooperation mit der Klinik, unter künstlerischer Beratung und Gestaltung durch Annick Mayrock.
November 2004:
Die neue Informationsbroschüre „Was ist uns dieses Lachen wert?“ erscheint. -> Was ist uns dieses Lachen wert <-
April 2005:
In der Geschäftsstelle des Vereins findet im Beisein der Schirmherrin aus eine Medienkonferenz statt.
Mai 2005:
"Zweites Leben" feiert Behinderten-Festival
Am Haidplatz lachen und feiern Behinderte und nichtbehinderte Menschen gemeinsam und genießen ein schönes Wochenende bei guten Gesprächen und viel Musik. Zwei Tage lang stellen die Organisatoren vom Verein „Zweites Leben“ in Regensburg ein buntes non stop Musik- und Unterhaltungsprogramm auf die Beine. Zusätzlich gab es Beratungsangebote für behinderte Menschen und – vielleicht das Wichtigste an diesem Wochenende – dass mehrere tausend Menschen mit und ohne Handicap ins Gespräch kommen.
Höhepunkt war eine „Wetten, dass... Show“ für Menschen mit Handicap. Nach dem Vorbild der Gottschalk-Show und Genehmigung durch das ZDF zeigen behinderte Wettkandidaten, dass sie es nicht nur mit behinderten Menschen aufnehmen können sondern vielfach sogar besser sein können. Die Stadtwette hat Oberbürgermeister Hans Scheidinger verloren. Seinen Wetteinsatz, einen halben Tag im Rollstuhl durch die Stadt zu fahren, will er in den nächsten Wochen einlösen.
Das Festival war nach der Premiere im letzten Jahr die zweite Auflage der Veranstaltung. „Wir konnten damals und in diesem Jahr viel Freude bereiten und viel Freude ernten“, sagte Ingrid Dettenhofer, die Vorsitzende des Vereins „Zweites Leben“. Es ist angedacht, das musikalische und unterhaltsame Miteinander von Behinderten und Nichtbehinderten alle zwei Jahre zu wiederholen.
Juli 2006:
Sommerfest des Bayerischen Landtags
Bayerischer Landtag spendet für Verein „Zweites Leben“
Der Bayerische Landtag hat seinen traditionellen Sommerempfang dem Verein „Zweites Leben“ gewidmet. „Ohne ehrenamtliche Tätigkeit wäre das öffentliche Leben in Bayern unvorstellbar“, sagte Landtagspräsident Alois Glück bei seiner Rede am 18.Juli 2006 vor 1500 geladenen Gästen bei herrlichem Sonnenschein in Schloss Schleißheim bei München. Stellvertretend für alle ehrenamtlich Tätigen würdigte er ausführlich den Verein „Zweites Leben“. Und den Worten folgten Taten. Denn der Erlös aus den Eintrittsgeldern in Höhe von 45 000 Euro spendete der Landtag für den Bau des Neurologischen Nachsorgezentrums. „Das ist ein Pilotprojekt, das jede nur denkbare Unterstützung verdient“, sagte Glück. Beim Verein „Zweites Leben" freute man sich riesig über die Auszeichnung und Spende. „Das ist eine wunderbare Sache, sie wird unserem Projekt nicht nur in finanzieller Hinsicht zusätzliche Schubkraft verleihen“, so die Vereins-Vorsitzende Ingrid Dettenhofer.
-> Sommerempfang 1 Landtag <-
-> Sommerempfang 2 Landtag <-
Sept. 2006: -> 2 Festival für Behinderte <-
Juni 2008:
Fertigstellung, Eröffnung und Übernahme des Betriebs des NNZs durch die Medizinischen Einrichtungen des Bezirks der Oberpfalz.
Das „HAUS zweites LEBEN“ umfasst ca. 900 Quadratmeter bebaute Fläche. Das 3-Millionen-Projekt wurde ausschließlich mit Spenden finanziert. Das Haus bietet 40 Halbtagesplätze, die eine Betreuung von 100 bis 150 Personen pro Woche ermöglichen. Die zügige Bauabwickklung wäre ohne das beispielhafte Engagement und die Spendenbereitschaft der Menschen in Ostbayern nicht denkbar gewesen. Unterstützt wurde das Projekt auch durch den Bezirk Oberpfalz und seine Medizinischen Einrichtungen sowie durch das Architekturbüro Omlor & Mehringer und andere Firmen, die umfangreiche Dienstleistungen auf Spendenbasis erbracht haben.
Der Verein hat seit 01.01.2010 eine Beratungsstelle eröffnet. Zu weiteren Vorhaben des Vereins zählen folgende Punkte:
Zukunfsvision:
- Gründung einer Stiftung
- Förderung von Maßnahmen zur Prävention von Schädelhirnverletzungen und Schlaganfällen sowie Förderung der wissenschaftlichen Grundlagenforschung
- Betreutes Wohnen im „Zweiten Leben“ im Zentrum der Stadt für Menschen mit Schädel-Hirn-Verletzung
- Unterstützung der deutschlandweiten und flächendeckenden Verbreitung der ambulanten Nachsorge











